Erfolgreiche Personalratsarbeit in Schulen – Teil2 – Veranstaltungsänderung!!

 

SAARLÄNDISCHER LEHRERINNEN- UND LEHRERVERBAND

– SLLV IM VBE –

   Kreisverband Saarlouis                      Kreisverband Merzig-Wadern      

April 2016

 

 Erfolgreiche Personalratsarbeit

in Schulen – Teil2

Veranstaltungsänderung!!

 

Dienstag, 19.April 2016, 16.00 Uhr – 18.00 Uhr

                             Stadthalle Dillingen

·       Aktuelle Rechtsprechung und gesetzgeberisches Handeln und die Auswirkungen auf die Arbeit der Personalräte

 

  • Informationen und Aussprache zu aktuellen Themen der Personalratsarbeit im Schulalltag


Leitung: Andrea Baltes, SLLV

Jürgen Ehl, SLLV

 

Referenten:

Arnold Sonntag, Regierungsdirektor und Referatsleiter, Ministerium für Inneres und Sport

Andrea Baltes, stellv. Vorsitzende des Hauptpersonalrates Grundschulen

Jürgen Ehl, stell. Vorsitzender Hauptpersonalrat Förderschulen

Bernd Schmitz, Mitglied des Hauptpersonalrates Gemeinschaftsschulen

 

Bitte melden Sie sich schriftlich an bei:

oder per Faxformular LPM (06831/705613).

  • Online-Anmeldung LPM beim Regionalen Kompetenzzentrum Saarlouis-Merzig

Vom LPM erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.

 

Mit freundlichem Gruß

Andrea Baltes                                                Jürgen Ehl

Kreisvorsitzende                                          Kreisvorsitzender

 

Das Projekt „Lernpaten Saar” ist das AZW-Projekt des Monats März 2016

In der Aktion zusammen-wachsen ist das saarländische Modell der LERNPATEN zum Projekt des Monats auserkoren worden. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend will mit dieser Initiative Vereine, Verbände und Organisation besonders hervorheben, die Bildungspatenschaften stärken und Integration fördern! Eine großartige Anerkennung für unsere Initiative.

Das Projekt „Lernpaten Saar” ist das AZW-Projekt des Monats März 2016

Lernpaten Saar

Foto: „Lernpaten Saar”

Unter dem Motto „Lernen helfen. Zukunft schenken.” sollen Kinder und Jugendliche im Projekt „Lernpaten Saar” durch zielführende Gespräche, methodische Hinweise zum Lernverhalten sowie durch außerschulische Unternehmungen (Sport, Theater, Musik, Kino, Ausstellungen) in ihrem Lernprozess wirksam begleitet, unterstützt und somit letztlich in der Persönlichkeit gestärkt werden. Die Treffen der Schülerinnen und Schüler mit den Lernpatinnen und -paten finden in der Regel einmal in der Woche für etwa zwei Stunden in der Schule des „Patenkindes” oder an einem anderen neutralen Ort statt.

Der erste Kontakt zu den „Lernpaten Saar” geht von der Schule (Schulleiter, Klassenlehrer) aus. Die Schule meldet beim Träger des Projektes den Bedarf an (wieviele Kinder und Jugendliche brauchen Unterstützung?). Dabei werden von der Schule die ausführlichen Gründe benannt und die Anforderungen für die Lernpaten-Tätigkeit beschrieben.

Im Anschluss sucht das Projekt „Lernpaten Saar” eine Lernpatin, einen Lernpaten aus. In einem ersten Gespräch mit Schule, Eltern und Patenkind wird die Patin/der Pate vorgestellt.
Schule, Eltern und Lernpaten legen nun gemeinsam den Betreuungstermin fest und klären die organisatorischen Fragen. Mit einem Patenschaftsvertrag geben die Eltern gegenüber den „Lernpaten Saar” ihre Einverständniserklärung zum Lernpaten-Projekt. Danach können die Lernpaten ihre Tätigkeit beginnen.

Die Lernpatinnen und -paten kommen aus allen Bevölkerungsschichten und sind zwischen 20 und 79 Jahren alt. Sie erhalten vor ihrem Einsatz eine 32-Stunden-Qualifizierungsmaßnahme und zum Abschluss ein Zertifikat. Ziel dieser Qualifizierung ist es, die Patinnen und Paten auf die Aufgabe gut vorzubereiten. Weitere Fortbildungsveranstaltungen werden laufend angeboten.
In einem ehrenamtlichen Netzwerk treffen sich die Patinnen und Paten eines Ortes (z.B. Saarbrücken, Saarlouis, Neunkirchen) einmal im Monat, um sich auszutauschen. Eine Rückmeldung zu den Ergebnissen der Treffen erfolgt an die Organisation des Projektes.
Einmal im Halbjahr werden die Lernpatinnen und –paten zu einem Zusammentreffen mit kleinem Programm eingeladen.

Mit einer geplanten wissenschaftlichen Untersuchung der Hochschule für Technik und Wirtschaft Saarbrücken soll das gesamte Projekt evaluiert werden.

Über Funk und Fernsehen, durch die Landespresse oder lokale Berichte in den Regionalausgaben, Nachrichtenblätter, die Internetseite und Mund-zu-Mund-Propaganda wird das Projekt weiter bekannt gemacht.
Zukünftig sollen die „Lernpaten Saar” flächendeckend in allen Landkreisen angeboten werden. Dazu liegt ein Schwerpunkt bei weiteren Qualifizierungsmaßnahmen. Das Ziel bis zum Jahresende 2016 lautet, insgesamt 200 Lernpatinnen und –paten für diese wichtige, gesellschaftliche Aufgabe zu gewinnen. Momentan sind 85 Patinnen und Paten im Saarland für das Projekt im Einsatz.

KEINE STREICHUNG VON REFERENDARIATSPLÄTZEN !

Der Saarländische Lehrerinnen- und Lehrerverband (SLLV) hält es für einen falschen Schritt, den durch die Flüchtlingssituation entstandenen Mehrbedarf an Lehrerstellen durch Streichung an Referendariatsplätzen im Förderschulbereich gegen zu finanzieren.

Gerade im Bereich der Förderschulen müssen ausreichend Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt werden. Gut ausgebildete Förderschullehrerinnen und –lehrer werden für die Umsetzung der Inklusion dringend gebraucht, so die Vorsitzende des SLLV, Lisa Brausch.