Erfolgreiche Personalratsarbeit in Schulen

Erfolgreiche Personalratsarbeit in Schulen

(Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien – LPM)

LPM-Nr. K3.861-1367

Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Kolleginnen und Kollegen, die neu als Personalrat an ihrer Schule gewählt wurden.

Inhalte:

  • Überblick über die verschiedenen Aufgaben der Personalräte an den Schulen
  • Aussprache zu aktuellen Themen der Personalratsarbeit im Schulalltag

Referentinnen: Lisa Brausch, Landesvorsitzende SLLV, Vorsitzende des Hauptpersonalrates Grundschulen und Studienseminar

Michaela Günther, Vorsitzende des Hauptpersonalrates Förderschulen

Termin: Dienstag, 23.05.2017 (16.00 – 18.30 Uhr)

Ort: big Eppel, Europaplatz 4, 66571 Eppelborn

Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, da eine maximale Teilnehmerzahl festgelegt ist.

Online – Anmeldung über die Homepage des LPM:

https://www.lpm.uni-sb.de/typo3/index.php?id=5191

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Saarländischer Lehrerinnen- und Lehrerverband (SLLV)

Lisdorfer Str. 21 b, 66740 Saarlouis,

Tel. 06831 49440, Fax 06831 46601

info@sllv.de  www.sllv.de www.facebook.com/SLLVSaarlouis

SLLV fordert bessere Bedingungen für das Gelingen von Inklusion

P r e s s e e r k l ä r u n g

Saarlouis, den 05.04.2017

Der Saarländische Lehrerinnen- und Lehrerverband (SLLV) unterstützt die Forderung der Elterninitiative für Bildung sowie der Landeselternvertretungen nach mehr Lehrerstunden für das Gelingen von Inklusion.

Ebenso gehört die Einrichtung multiprofessioneller Teams an allen Schulen zu den Forderungen des SLLV. Von einem „Stopp der Inklusion“ hält der SLLV auch nichts, fordert aber, dass die derzeit schlechten Bedingungen mehr in den Fokus genommen werden. Die Realität, wie sie sich in den Schulen darstellt, darf nicht schön geredet werden. Die Beschwerden und Klagen von Lehrerinnen und Lehrern müssen ernst genommen und beachtet werden.

Es ist auch nicht förderlich, die Förderschulen regelrecht zu verteufeln, wie es von Seiten des Vereins Miteinander Leben Lernen (MLL), immer wieder geschieht. Behinderte Schüler machen an diesen Schulen sehr gute Erfahrungen, weshalb sie weiterhin von den Eltern als gute Lernorte für ihre Kinder gewählt werden. „Wir müssen endlich von dieser Entweder-Oder-Debatte“ wegkommen, sagt die stellvertretende Vorsitzende des SLLV, Michaela Günther. „Wenn wir die Förderschulen als einen wichtigen Teil eines inklusiven Schulsystems anerkennen und wenn den Regelschulen endlich ausreichend Ressourcen zur Verfügung gestellt werden, wären die wichtigsten Schritte getan.“

Ohne Geld in die Hand zu nehmen, könne das Projekt Inklusion nicht gelingen. Am wichtigsten sei es, mehr Stellen für Sonderpädagogen zu schaffen und Konzepte zu entwickeln, um den Mangel an Förderschullehrern zu beheben. Es müssen beispielsweise die Möglichkeiten zur Nachqualifizierung von Regelschullehrern geschaffen werden.